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Kunden-Interview
Mitarbeitermagazin stärkt Bindungen

Die Bedeutung einer internen Publikation betont Ingrid Scholtz, Kommunikationsleiterin beim Landesbetrieb Straßen.NRW.

Ob Informatives, Motivierendes oder Unterhaltendes – Themenspektrum und Aufbereitung professionell gemachter Mitarbeitermagazine brauchen den Vergleich mit kommerziell vertriebenen Publikationen nicht zu scheuen. Das Hauptziel: die Mitarbeiter an den Arbeitgeber zu binden, auch und gerade in unübersichtlichen Zeiten, wenn etwa Umstrukturierungen anstehen. Ein Beispiel ist das vierteljährlich erscheinende Mitarbeitermagazin „news“, das die Gestaltmanufaktur für den Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW) redaktionell betreut und produziert. Wir sprachen mit Ingrid Scholtz, Leiterin der Zentralen Kommunikation von Straßen.NRW.

Frau Scholtz, warum setzen Sie für die interne Kommunikation auf ein Mitarbeitermagazin?
Interne Kommunikation wird immer wichtiger. Menschen wollen wissen, wohin ihr Unternehmen steuert. Sie wollen ihre eigenen Leistungen aber auch gespiegelt sehen.

Wie fließt die Unternehmensstrategie in das Heft ein?
Unmittelbar durch Berichte über Geschäftsführungsentscheidungen oder Strukturveränderungen. Die Unternehmensstrategie vermittelt sich aber auch über die Form, die Aufmachung der Mitarbeiter-Publikation.

Wie offen gehen Sie mit problematischen Themen um, die Ihre Mitarbeiter beschäftigen?
Viele Probleme, viele Fragen, mit denen sich die Beschäftigten im Alltag beschäftigen, sind zu speziell oder komplex, als dass sie durch einen Zeitschriften-Artikel beantwortet werden könnten. Wir setzen auf personale Kommunikation im Rahmen einer betrieblichen „Kommunikations-Kaskade“. Die „news“ gehört aber zur „Kommunikations-Infrastruktur“, auf der die zur Diskussion notwendigen Sachinformationen transportiert werden.

Was spricht für eine gedruckte Publikation?
Nachrichten, die schnell und vernetzt zur Verfügung stehen müssen, verbreiten wir über das Intranet. Form und Aufmachung eines gedruckten Magazins transportieren Corporate Identity und Corporate Design aber oft anschaulicher und tragen damit besser zur Identifikation bei. Auch im digitalen Zeitalter setzten wir darum auch auf eine Print-Publikation – zumal gut ein Drittel unserer Mitarbeiter keinen PC-Arbeitsplatz hat.

Welches Feedback erhalten Sie?
Vor allem die hohe Beteiligung an Gewinnspielen und Wettbewerben zeigt uns, dass das sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Heft gerne zur Hand nehmen. Sie bieten uns Themen an, die sie gerne im Heft sehen würden – und sie beschweren sich, wenn ein Aspekt fehlte oder ungenau war.

Welche Vorteile sehen Sie in der Zusammenarbeit mit der Gestaltmanufaktur?
Die Agentur steuert den Redaktionsprozess, achtet auf die Einhaltung von Produktionsterminen und verfasst Artikel oder Interviews. Dabei bringt sie neben gestalterischer vor allem auch gute journalistische Kompetenz mit, außerdem die Fähigkeit, das Fingerspitzengefühl, sich in die Betriebsinterna einzudenken, und die Vertrauenswürdigkeit, damit diskret umzugehen. Das sichere Gefühl, mit einem kompetenten, vertrauenswürdigen und mitdenkenden Dienstleister zu tun zu haben, entlastet den oft hektischen Berufsalltag in einer Kommunikationsabteilung.

 

Die Fragen stellte Michael Milewski.

 

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